Herthas Ruhepol der Zukunft: Kennet Eichhorn und seine beeindruckende Entwicklung!

von Dealo - 12.Nov - 19:00
Kennet Eichhorn ist ein außergewöhnlich reifer, strategisch denkender zentraler defensiver Mittelfeldspieler, der bereits im Alter von 16 Jahren wie ein erfahrener Profi agiert. In dieser Saison stand Eichhorn bereits 7 mal in der Startelf, davon konnte die Hertha 5 Spiele gewinnen. Das untermauert schon, dass Eichhorn eine zentrale Rolle im Aufschwung der Hertha spielt. “Man merkt nicht, dass er erst 15 Jahre alt ist.”, reüssierte der Hertha Trainer Stefan Leitl beim Trainingsstart im vergangenen Sommer.
Eichhorn verkörpert den selten gewordenen Typ des modernen Holding Six, also einen tiefen Spielgestalter, der sowohl das Spiel hinten absichert als auch mit Ball Impulse setzt – ein Profil, das Bundestrainer Nagelsmann zuletzt im deutschen Nachwuchs vermisste. Eichhorn erinnert in seiner Spielanlage stark an Kai Havertz zu dessen Leverkusener Zeit: körperlich robust, spielintelligent und stets in der Lage, unter Gegnerdruck Lösungen zu finden. Er besticht durch eine herausragende Ballkontrolle und Pressingresistenz, es gelingt ihm also, trotz hohem Druck von teils körperlich wuchtigeren Gegenspielern, die Übersicht und Ruhe zu bewahren. Er nutzt seinen Körper geschickt zum Abschirmen des Balls und hat kaum Ballverluste. Diese Ruhe, die er ausstrahlt, gepaart mit seiner Sicherheit und Selbstverständlichkeit, überträgt sich auf die gesamte Mannschaft. So steht die Hertha deutlich sicherer im Gesamtkonstrukt als noch zu Beginn der Saison, in dem Eichhorn noch nicht diese große Rolle spielte. Diese genannten Attribute sind dahingehend beeindruckend, als dass Eichhorn keinerlei Spur von Nervosität zeigt und als 16-Jähriger so spielt, als sei er schon längst etabliert und die 2. Bundesliga mit all den namhaften Gegnern nicht Neuland für ihn ist.
Seine beeindruckende Klarheit und Struktur demonstrieren seine Spielintelligenz. Er erkennt Situationen früh, zieht Gegner durch geschickte Bewegungen an sich heran, um Räume für seine Mitspieler zu öffnen. Außerdem besitzt er eine klare Vorstellung, wann er das Spiel beruhigen oder vertikal beschleunigen muss. Hier hilft ihm seine Spielübersicht, die durch seine regelmäßig öffnenden Pässe zwischen den Linien zur Geltung erscheint. Aber auch im Spiel gegen den Ball, behält er stets die Übersicht. Er verfügt über ein sehr gutes Raumgefühl im defensiven Mittelfeld, antizipiert gegnerische Pässe und verschiebt diszipliniert. Dennoch besteht hier noch Verbesserungsbedarf. Es gibt Situationen, in denen er noch besser stehen kann.
Er ist im Kopf weiter als manch ein Gegenspieler, aber auch als manch ein Mitspieler. Eichhorn bevorzugt zwar einfache und kurze Pässe, diese werden jedoch technisch sauber und optimalem Timing gespielt. Seine Passqualität sorgt dafür, dass die Hertha sowohl im Ballbesitz- als auch im Umschaltspiel das Spiel beruhigen oder auch aufdrehen kann.
Kennet Eichhorn zählt zu den spannendsten Mittelfeldtalenten Deutschlands. Seine Kombination aus Spielintelligenz, Abgeklärtheit und taktischem Verständnis ist in dieser Altersklasse außergewöhnlich.
Mit seiner Fähigkeit, sowohl defensiv die Stellung zu halten, Zweikämpfe für sich zu entscheiden, gegnerische Pässe zu antizipieren, als auch offensiv das Spiel zu strukturieren, die Übersicht und Ruhe trotz Gegnerisch zu bewahren, einfache, aber kluge Pässe zu spielen, erfüllt er genau das Profil eines modernen 6ers.
Es ist also nicht verwunderlich, dass Kennet Eichhorn bei der Hertha für viel Freude sorgt, sondern auch Begehrlichkeiten bei Top Klubs im In- und Ausland weckt.
